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iPad Air 2 Review

iPad Air 2 Review

Offiziell soll es das neue iPad Air 2 ja erst ab Freitag geben, ich habe aber am Dienstag schon die Versandbenachrichtigung bekommen und anschließend wie ein kleines Kind auf den Weihnachtsmann DHL-Mann gewartet.
Dann stand er plötzlich heute da und drückt mir diesen unscheinbaren braunen Karton gegen eine Unterschrift in die Hand. Guter Deal.

Das erste iPad Air habe ich übersprungen, deswegen fällt mir der Umstieg vom iPad der 3. Generation nicht allzu schwer. Hier gibt es schon mal für alle Neugierigen einen Appetizer in Form einer Bildergalerie und später noch ein Video mit dem direkten Vergleich des Bootvorgangs. Der Unterschied ist mehr als beachtlich – da merkt man, dass Apple dem neuen Air 2 GB Speicher spendiert hat. Was sonst sofort auffällt, ist das deutlich geringere Gewicht und das verschlankte Gehäuse. Mit nur 6,1 Millimetern ist es wirklich unheimlich dünn. Unheimlich! Meiner Ansicht nach sollte das aber das Ende des Schlankheitswahns sein, statt noch mal irgendwo ein paar Millimeter einzusparen, sollte Apple vielleicht den Akku dicker machen und an der Energieeffizienz schrauben. Nur meine Meinung. Nicht, dass 10 Stunden nicht schon viel wären …

Weiterer Vorteil zu den Vorgängermodellen: Endlich hat das iPad den Touch ID Sensor. Wenn man Besitzer eines iPhone 5 aufwärts ist, wird man mich voll und ganz verstehen. Oft genug habe ich mich selbst dabei ertappt, vor dem „alten“ Tablet zu sitzen und zu wundern, warum trotz aufgelegten Daumens auf dem Home-Button nichts passiert … Man sollte dennoch PIN und iTunes-Kennwort nicht vergessen, kommt schon mal vor, dass das abgefragt wird, bei einem Neustart zum Beispiel. Das Fehlen des Schalters für die Stummschaltung ist ebenso ungewohnt aber trotzdem ist diese Wegrationalisierung nachvollziehbar. Wofür brauche ich einen Schalter, wenn man es doch eh im Kontrollzentrum einstellen kann?

Auch beim Display hat Apple reichlich in Entwicklungsarbeit investiert. Herausgekommen ist eine neue Anti-Glanz-Beschichtung, die nicht nur im ausgeschalteten Zustand durch ein sattes Schwarz sofort auffällt, sondern auch im Betrieb den Eindruck vermittelt, näher am Bild zu sein. Als würde die bisherige Scheibe auf dem Display deutlich dünner sein. Leider kann man diesen Eindruck fotografisch nicht festhalten, so dass man sich hiervon selbst einen Eindruck verschaffen sollte. Aber alle anderen Bilder sollten aussagekräftig genug sein, fürs Erste bin ich mit dem neuen iPad Air 2 mehr als zufrieden.

Nachtrag: Das iPad Smart Cover ist auch geliefert worden, passt 1a, gewohnte Apple Qualität. Unterschiede zum älteren Modell konnte ich jetzt nur zwei ausmachen: Die Magnetschiene liegt nicht mehr frei, sondern ist mit dem gleichen Polyurethan-Material ummantelt worden. So kann die Rückseite des iPads bei versehentlichem Abrutschen des Covers nicht von der Schiene verkratzt werden.Top! Der zweite Unterschied, das Smart Cover lässt sich nur noch an zwei Stellen falten, tut der Stabilität aber ganz gut – der aufrechte Stand des iPads ist meiner Meinung nach besser als beim alten Cover mit 4 Faltlamellen.

Update:

Der kurze Boot-Clip ist jetzt auch im Kasten. Im Vergleich zwischen dem Startvorgang des neuen iPad Air 2 und des iPad der 3. Generation liegen Welten. Das neue Air 2 ist bereits nach 26 Sekunden betriebsbereit, das iPad der Vor-Vorserie braucht mit geschlagenen 71 Sekunden fast 3 mal so lange.

Siehe auch
Jackery Fit (silber) und Bar (orange) im Größenvergleich

iPad Air 2 unboxed


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Klar, ich stimme zu.

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