Space Wallet – die Micro-Geldbörse

Wer hat eigentlich behauptet, dass Geldbörsen groß sein müssen? Ein Problem, dass mich schon seit längerer Zeit beschäftigt. Wenn ich mir das genauer überlege, hat ein normal großes Portemonnaie nur Nachteile. Regelmäßig scheuer ich mir die rechte Gesäßtasche meiner Lieblingsjeans kaputt, weil das mit Karten vollgestopfte Portemonnaie eine nicht zu übersehende Beule hinterlässt. In der Jackentasche kann man es nicht tragen, da die Jacke ob der Schwerkraft einseitig nach unten gezogen wird. Und überhaupt, eine Geldbörse trage ich doch am liebsten nah am Körper – der Sicherheitsgedanke überwiegt hier.

Auch der Inhalt des Portemonnaies spielt eine nicht ganz unwesentliche Rolle: wer nicht regelmäßig in alle Fächer guckt und ausmistet, hat bald unnötig viele Quittungen, Visitenkarten, iTunes-Gutscheinkarten oder Bonuskarten mit in seiner Lederbörse dabei.

Auf Kickstarter oder diversen amerikanischen Websites sind mir schon einige Male sogenannte Micro-Wallets aufgefallen, die meisten haben mich entweder optisch nicht überzeugt, oder waren aber inklusive Versand dann doch etwas zu teuer. Dabei sind diese Minigeldbörsen dort echt im Trend.

Diesen Trend haben die beiden Bayreuther Matthias Groo und René Seppeur aufgegriffen und eine Micro-Geldbörse Made in Germany – das Space Wallet entwickelt. Die Entstehungsgeschichte beschreiben die beiden kurz und knapp mit den Worten „Ein Kalifornien-Trip, zwei gebrochene Herzen, drei WGs und vier SMS-Flirts später…“ Nähere Details sind mir nicht bekannt.

Das schicke Space Wallet jedenfalls gibt es in 4 unterschiedlichen Größen, je nach Umfang der eigenen Kartensammlung sollte hier sowohl für Minimalisten, als auch für Kartensammler was dabei sein. Das Micro-Wallet besteht in seiner Grundform aus zwei Teilen: einer kleinen Minibörse aus echtem Nappa-Leder sowie einem elastischen Premiumband, wie es die beiden Gründer beschreiben. In der kleinsten Variante – dem Space Wallet Classic – finden bis zu 15 Karten und reichlich Scheine Platz, die größeren Varianten, das 2.0 Pull und 2.0 Push, haben noch ein zusätzliches Fach für ein Dutzend Münzen, sowie einen Gummizug bzw. Druckknopf zum sicheren Schließen des Münzfachs. Leer wiegen die Wallets gerade mal 9g (Classic) bzw. 15g (2.0 Pull & 2.0 Push).

Je nach Modell unterscheiden sich die Geldbeutel dann noch in der Farbe und Materialwahl, so dass mittlerweile aus über 20 verschiedenen Varianten ausgewählt werden kann. Ob graues Nappa-Leder mit blauem Band, in komplett schwarzem Business-Look oder sogar als Kunstleder-Variante für die vegane Fraktion. Auf Wunsch kann man sich für einen kleinen Aufpreis von 10 Euro seine Geldbörse sogar mit einer Gravur versehen lassen.

Die Rohstoffe – darauf legen die Gründer besonders Wert – stammen allesamt aus Deutschland und werden auch hierzulande verarbeitet. Und mit 19,90 Euro (Classic) bzw. 29,90 (2.0 Pull & 2.0 Push) sind die Space Wallets absolut ihr Geld wert.

Ich habe mir die Variante 2.0 Pull im stylischen Surfer Grey ausgesucht und bin sehr zufrieden mit dem Wallet. Die Qualität ist top, die Geldbörse ist sauber verarbeitet und sieht sehr wertig aus. Mein olles, schweres Lederportemonnaie habe ich komplett ausgemistet und trage jetzt 12 Karten sowie einiger Scheine in dem Space Wallet mit mir herum – und habe trotzdem alles Nötige dabei. Für alles andere gibt es mit Sicherheit eine App…

Das Space Wallet kann direkt im Space Wallet Shop bestellt werden. Der weltweite Versand ist übrigens kostenlos!

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Besser als jede Brieftasche und mittlerweile unser Dauerbegleiter. Winzig klein und trotzdem Platz für alles, was man unterwegs braucht.
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