UV Sanitizer

UV Handyreiniger

Während der Corona-Pandemie wurde uns allen bewusst, wie vielen Gefahren durch Keimen wir täglich ausgesetzt sind. Seit Anfang 2020 heißen die Warnungen: Fasse Dir nicht ins Gesicht, halte Abstand, niese niemanden an und lasse Dich weder anniesen noch anhusten. Das Desinfizieren von Oberflächen gehört seitdem ebenfalls zum Alltag. Gerade auf Kunststoff und Metall überleben Coronaviren besonders lange, wie eine Studie des NIH und der CSC (US-Gesundheitsinstitut und US-Seuchenschutzbehörde) belegt. Damit rücken plötzlich unsere elektronischen Helfer in den Fokus: PC, Laptop, Tablet und Handy.

UV Handyreiniger für mehr Hygiene

Das Smartphone scheint eine Virenschleuder zu sein. Es tummeln sich wohl auf ihm bis zu zehnmal mehr Keime (Viren, Bakterien, Pilzsporen) als auf einer öffentlichen Toilette oder auf einer Türklinke. Das hat schon 2011 eine Londoner Studie ermittelt (School of Hygiene & Tropical Medicine). Kaum zu fassen, aber wahr: Auf manch einem Handy fanden die Forscher sogar Fäkalbakterien. Ganz so verwunderlich ist das nicht, denn – seien wir ehrlich – die Handynutzung auf der Toilette ist allgemein sehr beliebt. Gehen wir davon aus, dass sich die Nutzer anschließend ordentlich die Hände waschen. Nur ihr Handy waschen sie nicht ab. Dieses wird allgemein bei der Reinigung stiefmütterlich behandelt. Der deutsche Branchenverband Bitkom hat Smartphonenutzer hierzu befragt: 27 % von ihnen gaben an, ihr Handy „intensiv und bewusst“ zu reinigen. Sie benutzen hierfür also auch Desinfektionstücher. Der Rest der Gesellschaft kümmert sich so wenig darum, dass wahrscheinlich auch Smartphones Corona und andere Krankheiten übertragen. Es genügt, dass jemand eine infizierte Türklinke und danach sein Handy anfasst. Vielleicht wäscht er sich die Hände, reinigt aber nicht das Smartphone. Minuten später fasst er es wieder an, holt sich dort den Virus ab und überträgt ihn auf die nächste Türklinke. Diese fasst jemand an, der sich danach entweder gleich ins Gesicht fasst oder wiederum sein eigenes Handy in die Hand nimmt und danach wegen eines Telefonats zum Gesicht führt – wo der Virus auf die Schleimhäute überspringt. Inzwischen ist nun durch Corona das Bewusstsein für Handy-Hygiene gewachsen. Daher werden Smartphones durchaus gereinigt – aber oft mit den falschen Mitteln. Ein Mikrofasertuch und Wasser reichen nicht. Display-Reinigungssprays können wegen ihrer Aggressivität den Touchscreen angreifen. Denselben Effekt haben Brillenputztücher, Glasreiniger und Spülmittel. Antibakterielle Reiniger können helfen, Apple empfiehlt Isopropylalkohol 70 % oder Clorox-Desinfektionstüchern. Seit geraumer Zeit werden auch sogenannte UV Sanitizer empfohlen. Diese Variante tötet Keime wirklich zuverlässig und beschädigt auf keinen Fall das Display – so sagen es zumindest die Hersteller!

Was macht der UV Sanitizer?

Er desinfiziert das Smartphone und auch andere Kleinteile mit ultraviolettem Licht. Die entsprechenden Forschungen stammen unter anderem vom deutschen Fraunhofer-Institut. Die AST-Abteilung (Angewandte Systemtechnik) des Instituts entwickelte schon im zeitigen Frühjahr 2020 eine Maschine speziell für das Handy, die Viren wie SARS-CoV-2 und auch andere Keime mit UVC-Licht tötet. Die Forscher untersuchten das gründlich und konnten belegen, dass die Keime in wenigen Sekunden mausetot waren. Natürlich sind die deutschen Forscher nicht die einzigen auf der Welt, die an solchen Geräten forschen. Es gibt schon jetzt verschiedenste Modelle im Handel.

Welche Vorteile hat ein UV Handyreiniger?

Ultraviolettes Licht durchdringt alle Bereiche, auch die kleinen Buchsen des Smartphones oder winzige Zwischenräume bei den Schaltknöpfen rechts und links, in die kein Desinfektionsmittel eindringt – die Viren aber schon. Dabei sind diese Lichtwellen für die Technik des Smartphones und sein Display absolut ungefährlich. Ganz knapp zusammengefasst hat diese Art der Reinigung zwei Vorteile:

Sie eliminiert alle Keime wirklich zuverlässig und greift keinesfalls die sensible Smartphonetechnik an. Diese reagiert nicht auf ultraviolettes Licht.

Der physikalische Prozess, den der UV Handyreiniger auslöst, eliminiert die Reproduktions- und Infektionsfähigkeit von Viren, Bakterien und Pilzsporen. Es muss natürlich die richtige Wellenlänge sein. Diese liegt für die Abtötung von Keimen zwischen 200 und 300 nm. Man weiß das eigentlich schon länger, nur bestand bislang nicht der dringende Bedarf, Geräte mit diesen Fähigkeiten speziell für Smartphones auf den Markt zu bringen. Dieses Verfahren wird beispielsweise bei der Aquaristik in Form von UV-Klärern schon seit langer Zeit genutzt. Nun ist der Bedarf eindeutig da. Zudem bieten diese Reinigungsgeräte auf der Basis von ultraviolettem Licht eine chemikalienfreie, damit umweltfreundliche und zugleich wirksame Methode, mit der sich das Handy desinfizieren lässt! Man setzt in der Seuchenbekämpfung schon eine Weile UV-Strahlung ein. Während der Epidemien der vergangenen Jahrzehnte wurden diese Erreger damit bekämpft:

Typhus
Cholera
Hepatitis
Polio
SARS-1 (2002 ausgebrochen)

Die Nukleinsäuren der Mikroorganismen überleben UVC-Strahlung nicht. Es findet eine sogenannte Dimerisierung benachbarter Moleküle (besonders Thymin) statt. Das ist eine fotochemische Schädigung der Keime, die wirksamer als jede chemische Desinfektion funktioniert – mit 99,99 % Effizienz. Gleichzeitig wird die Umwelt geschont, die wir aktuell durch den massenhaften Einsatz von chemischer Desinfektion wegen Corona massiv belasten.

Für ein Smartphone kann es wohl kaum eine bessere und günstigere Desinfektionsvariante geben!

Entsprechende Geräte findet ihr hier 

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UV Sanitizer 6

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