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Movboi TicWatch S2

Movboi TicWatch S2

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Smartwatches sind in, nicht erst seit der AppleWatch. Mittlerweile tummeln sich dutzende Anbieter auf dem Markt, die den klassischen Uhrenherstellern langsam aber sicher den Rang ablaufen. Dass diese intelligenten Uhren auch keine Unsummen mehr kosten müssen, beweist Movboi mit seiner TicWatch S2. Wir haben uns eine über’s Handgelenk gestriffen und ausgiebig testen können.

Die S2 besteht aus Kunststoff und sieht auf den ersten Blick relativ unspektakulär aus. Keine drehbare Lünette, ein einziger Button und sonst auch nichts, was irgendwie ablenken könnte. Schlichtes, mattes Schwarz. Man muss aber dazu sagen, dass es dadurch trotzdem nicht billig wirkt. Das Armband ist aus Silikon und fühlt sich sehr weich an, liegt auch genauso angenehm um den Arm. Wem das nicht zusagt, es gibt unzählige Alternativen aus Stoff, Leder oder Metall. Die 22mm-Aufnahme für das Armband ist standardisiert, so dass auch die meisten Bänder von Fremdherstellern passen.

Die Materialwahl hat aber auch einen Vorteil: Die TicWatch S2 ist für harte Einsätze gewappnet. Sie hält nicht nur extremen Temperaturschwankungen statt, sonder ist auch noch gegen Stöße, Staub und Wasser geschützt. Tauchgänge bis zu 50 m Tiefe sind damit problemlos möglich. Die Haltbarkeit wird sogar durch eine militärische Zertifizierung belegt.

Das 1,39″-AMOLED-Display bietet mit einer Auflösung von 400×400 Pixel ein scharfes und kontrastreiches Bild, selbst bei starker Sonneneinstrahlung ist alles gut erkenn- und lesbar. Auch die Bewegungsautomatik funktioniert tadellos: bewegt man den Arm nach oben, schaltet das Display automatisch ein, dreht man den Arm wieder nach unten, schaltet es sich aus. Was der S2 nicht geschadet hätte, wäre eine automatische Helligkeitssteuerung. Das ist auch das einzige Manko an der TicWatch. Das Display kann man leider nur manuell in 5 Stufen in der Helligkeit ändern.

Ideal für Aktive

Am System der Smartwatch merkt man erst die stark auf Sport und Outdoor-Aktivitäten fokussierte Ausrichtung. Die S2 läuft mit Wear OS – dem Smartwatch-System von Google. Neben den bereits vorinstallierten Google Fit-Apps sind eine ganze Handvoll weiterer Fitness-Tools von Movboi mit an Bord. Vom Schrittzähler über Kalorienrechner bis hin zur Herzfrequenzmessung lässt sich alles tracken und überwachen. Zudem bietet die S2 mit der TicMotion-Technologie eine AI-basierte Funktion mit der proaktiv Bewegungen und sogar selbst unterschiedliche Schwimmstile erkannt werden. Dafür muss man nicht einmal eine App starten.

Für die optische Darstellung bietet das OS der TicWatch eine ganze Menge Watchfaces, also unterschiedliche Zifferblätter. Ob mit Zeigern oder digitaler Anzeige der Uhrzeit, alle wirken sehr aufgeräumt und modern. Zusätzlich zur Uhrzeit kann man sich auch die Anzahl der Schritte, eine zusätzliche Weltzeit oder ständig genutzte Funktion auf den Homescreen packen. Die Anordnung ist dabei jedem selbst überlassen. Manche Watchfaces lassen bis zu 3 zusätzliche „Widgets“ zu.

Kontozwang bei Google

Dank der schnellen Anbindung an den PlayStore lassen sich viele weitere Apps auf die Smartwatch laden. Egal ob Spotify oder GoogleMaps, läuft alles einwandfrei. Auch die Verbindung zum Smartphone klappt problemlos. Man braucht jedoch definitiv einen Account bei Google um in den Genuss der Apps zu kommen. Mit dem iPhone und der zugehörigen Wear OS-App hat man aber auch ohne Google Zugriff auf seine Playlists, Kalendereinträge oder wird bei eingehenden Mails und Messenger- oder SocialMedia-Nachrichten im Homescreen benachrichtigt. Zudem kann man über die App relativ unkompliziert seine Watchfaces ändern.

Im Inneren der S2 verrichtet ein Qualcomm Snapdragon Wear seinen Dienst. Für eine Smartwatch der unteren Preisklasse ist das schon okay. Auf alle Eingaben und Gesten reagiert das System relativ schnell. Mit Bluetooth 4.1 und WLAN ist zudem eine ausreichende Konnektivität geboten.

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Zum Aufladen der Akkus muss die TicWatch S2 auf die mitgelieferte Ladeschale gelegt werden. Dort wird sie von einem Magneten sicher gehalten und innerhalb von knapp 90 Minuten voll aufgetankt. Leider verfügt die Ladeschale nicht über einen separaten Anschluss fürs Kabel, sondern ist direkt mit der Strippe verbunden. Sollte es hier mal zu einem Kabelbruch kommen, muss gleich ein komplettes Ladegerät her. Sofern man nicht permanent das GPS nutzt oder die 24-Stunden-Herzfrequenzmessung aktiviert, hält der 415 mAh-Akku locker 2 Tage durch. Auch das ist für den Preis vollkommen in Ordnung.

Mit knapp 180 Euro gehört die TicWatch S2 zu den günstigeren Vertretern der Smartwatches, ist ihren Preis aber allemal wert. Gerade für sportbegeisterte und aktive Menschen bietet die Smartwatch von Movboi eine sehr gute Alternative zu einfachen Fitness-Trackern und bietet dafür einige Funktionen mehr. Gibt es in schwarz und weiß.

 

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Klar, ich stimme zu.

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