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Wiser Heat

Wiser Heat

Was ist jetzt genau mit dem Frühling? Kommt er, kommt er nicht? Winterjacke einmotten oder doch noch hängen lassen? Heizung an? Heizung aus? Ist Ende Februar nicht so leicht zu beantworten, Temperaturen zwischen 0° und 18°C lassen genügend Spielraum für jede denkbare Kleidungs-Combo. So oder so ähnlich verhält es sich da auch in unserem HQ. Tagsüber heizt sich die Bude in der Mittagssonne gerne auf 20°+ auf, nachts wickeln wir uns mit 2fach Daune ein.

Gut dass wir im Zeitalter der Smart Homes leben und mit dem Wiser Heat von Eberle Controls nun zumindest zuhause Abhilfe schaffen können.

Nach App-gesteuerten Steckdosen und Leuchten statten wir unsere Räume nun mit der intelligenten Heizungssteuerung aus. Das Starter Kit des skalierbaren Smart Heating Systems besteht aus einem sogenannten Heat Hub und zwei Heizkörperthermostaten. Die Einrichtung des Systems erfolgt dabei absolut problemlos und dauert keine 10 Minuten. Hub an eine freie Steckdose anschließen, Wiser App herunterladen, Thermostate austauschen, fertig! Dafür braucht man nicht mal einen Heizungsinstallateur. Die alten Thermostate lassen sich easy abschrauben und durch die neuen ersetzen. Da explodiert auch nichts… Wer noch ältere Heizungen in seiner Bude hat, auch kein Problem. Passende Adapter für Danfoss-Ventile liegen dem Starter-Kit genau so bei, wie die nötigen Batterien für die Regler. Übrigens sieht das Wiser Heat auch noch ganz passabel aus. Schlichtes bis minimalistisches Design in Hochglanzweiss, passt so zu jeder Einrichtung. Wurde 2018 nicht zu Unrecht sogar mit dem Red Dot Design Award 2018 ausgezeichnet…

Das Hub lässt sich irgendwo in die Ecke stellen, fällt von der Größe her kaum auf – ne Ritter Sport ist etwa gleich groß. Wer möchte, kann die kleine Box aber auch an die Wand hängen. Das Kabel kann in dem Falle auch unten heraus geführt werden, statt hinten rum, wenn das Gerät liegt. Da hat jemand mitgedacht.

Smarte Einrichtung

Die Thermostate verbinden sich im 2,4 GHz Netz untereinander, ähnlich wie bei aktuellen WLAN-Mesh-Systemen, so dass man sich keine Sorgen um die Reichweite des Hubs machen muss.

Startet man nun die App, muss das System einmalig eingerichtet werden. Das Heat Hub erkennt im Anschluss alle Heizungsthermostate automatisch und fügt Sie der Übersicht hinzu. Ab hier wird es spannend. Man kann separate Räume erstellen, die nur über einen einzigen Thermostaten geregelt werden, man kann mehrere Thermostaten zu einer Zone zusammenlegen und alles unabhängig voneinander steuern. Mehrzonen-Regelsystem nennt sich sowas.
Es können Timer angelegt werden, also Zeiten festgelegt werden, an denen die Heizung ballern soll. Wäre es nicht schön, morgens um 7 Uhr in ein 24°C warmes Bad zu kommen? Kein Problem: Timer auf 6:30 Uhr, 7:30 Uhr wieder ausschalten. Oder feste Temperaturen: Im Arbeitszimmer hocken die Katzen am liebsten, also dauerhaft 21°C bitte, danke!

Das alles lässt sich sowohl im eigenen WLAN als auch von unterwegs steuern. Wird heute etwas später? Dann reicht es auch, wenn das Wohnzimmer ne Stunde später aufgeheizt wird.
Insgesamt können bis zu 16 solcher Zonen angelegt werden – vorausgesetzt man erweitert das System mit zusätzlichen Heizkörperthermostaten oder mit einem Raumthermostaten. Der ist ganz praktisch wenn beispielsweise größere Räume beheizt werden sollen. Dafür reicht ein Heizkörperthermostat in der Ecke meist nicht aus um die Temperatur des gesamten Raums zu messen. Ein Raumthermostat ermittelt dafür weitere Daten und gleicht sie mit den Geräten der selben Zone ab.

Die App ist sehr übersichtlich und relativ intuitiv zu bedienen, anfangs muss man sich durch ein paar Menüs hangeln um ans Ziel zu kommen, aber wenn man es einmal gemacht hat, weiß man worum es geht. Die Piktogramme sind da echt selbsterklärend. Zur genauen Analyse steht dort auch der Heat Report zur Verfügung. Hier kann man genau ablesen, wann welches System wie gearbeitet hat. Es lassen sich detaillierte Angaben zu einzelnen Räumen verfolgen und tägliche, wöchentliche oder monatliche Reports einsehen. Nicht nur was für Statistik-Fans.

Alexa, heiz das Bad vor!

Und falls das iPhone gerade in der Ladeschale liegt? Kein Problem, Alexa und Google Home können die Raumtemperatur ebenso per Sprachbefehl regeln.

Zusätzlich bietet die Wiser Heat App einen Ecomode. Lokale Wetterdaten werden so zur Berechnung der Temperatur mit einbezogen um eine noch effizientere Beheizung zu ermöglichen. So wird beispielsweise die Heizleistung vermindert, solange die Sonne durchs Fenster scheint. Außerdem erkennt
Wiser offene Fenster automatisch und reguliert die Heizung entsprechend herunter, um den Energieverbrauch zu senken. Selbst ein Zugriffsschutz lässt sich aktivieren um unbeabsichtigtes Verstellen der Temperatur am Regler selbst zu verhindern.

Und wer auch noch mit App-Automation auf Zack ist, kann das Wiser Heat sogar mit der App IFTTT verbinden. Hier lassen sich zahllose Trigger setzen, die mit dem System interagieren. Zum Beispiel mit Geofencing. Verlässt man die Bude, kann der Trigger „Heizung aus“ gesetzt werden, nähert man sich dem Heim, kann wieder hochgedreht werden. Fertige Applets sind in der IFTTT-App bereits vorhanden und müssen nur noch angepasst werden. Intelligenter heizen geht wirklich nicht!

Das Wiser Heat System ist also nicht nur Spielerei für Nerds, sondern hilft effektiv dabei Heizkosten zu sparen. Vorbei die Zeiten an denen die Heizung den ganzen Tag auf Dauerfeuer war, nur um abends ein beheiztes Wohnzimmer vorzufinden.

Siehe auch
Popcornloop in Action

Wer übrigens in Zeiten von Datenskandalen und Leaks Sorge um seine Daten hat: Wiser kommt aus Nürnberg und garantiert dank Sicherheitszertifikaten, Verschlüsselungstechnologien und regelmäßigen Softwareupdates die Sicherheit der Kundendaten.

Das Starter-Kit kostet derzeit knapp über 230,-, zusätzliche Heizkörperthermostaten nochmal 60 €

Nettes Erklär-Video gibt es dazu auch:

 

 

 

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Klar, ich stimme zu.

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